Brunnenfest mit Strassenübergabe

FassanstichBrunnenfest2016
Fassbieranstich zum 33. Brunnenfest mit zahlreichen Ehrengästen (Foto: Hofherr)

Nachdem er in der Vorwoche große Probleme beim Fassanstich hatte und das Bier im Wiesentalfest in Dielbach durchs Festzelt spritzte, schien es, als habe Bürgermeister Markus Haas die ganze Woche geübt, denn mit nur einem Schlag war das Freibier beim 33. Weisbacher Brunnenfest am vergangenen Wochenende angestochen. Zum Glück für die Festbesucher, sonst hätte es nur noch Fässer mit fünf Litern Gerstensaft und eingebautem Zapfhahn gegeben, so das Gemeindeoberhaupt augenzwinkernd.

Zuvor hatte Ortsvorsteher Reinhard Kessler, an seinem 62. Geburtstag, zahlreiche Ehrengäste, darunter neben Schirmherr Markus Haas auch dessen Amtsvorgänger Klaus Schölch und Ehrenbürger Gerd Mosca sowie zahlreiche Kommunalpolitiker begrüßt. Später gesellte sich auch noch Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) zur Festgesellschaft. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung vom Gemischten Chor Weisbach unter der Leitung von Karl Kerber.

Mit einem bunten Programm, zu dem viel Musik gehörte, das aber auch kulinarische Überraschungen wie Schwartenmagen-Blutwurstsalat oder Fingerfood im sogenannten Gourmettempel bereit hielt, feierten die Weisbacher und ihre Gäste. Sonntags startete man mit einem ökumenischen Gottesdienst, bevor die Jagdhornbläser des Hegerings 3 zur Jagd bliesen. Mit historischen Schaukämpfen von „Kampfhus“ gab es vor dem Auftritt der Feuerwehrkapelle Waldkatzenbach eine weitere Neuerung. Einen besonderen Höhepunkt hielt der Festausklang am Montag bereit.

Wilhelmstrasse
Im Rahmen des Weisbacher Brunnenfestes wurde die Wilhelmstraße ihrer Bestimmung übergeben. (Foto: Hofherr)

Im Beisein von Planungsbüro, Baufirmen, Verwaltung und Anwohnern wurde die sanierte und erweiterte Wilhelmstraße, nach vielen Jahren des Wartens, ihrer Bestimmung übergeben. Nachdem die Maßnahme wegen der hohen Kosten im Gemeinderat mehrfach diskutiert worden war, blieb man mit den Kosten nun bei 464.000 Euro. Aufgrund des sogenannten Kaltrecycling-Verfahrens konnte man den alten, belasteten Asphaltbelag versiegelt vor Ort verlassen, sodass man Entsorgungskosten von bis zu 150.000 Euro einsparen konnte, so Planer Sascha Ries vom Büro Sack&Partner. Die Kosten verteilen sich auch 349.000 Euro für den Straßenbau, 11.000 Euro für die LED-Straßenbeleuchtung, 45.000 Euro für die Kanalsanierung und 59.000 Euro für die Sanierung der Wasserleitungen. Da man diese Kosten als Gemeinde nicht alleine stemmen könne, sei man froh, dass sowohl Gelder aus dem Gemeindeausgleichstock, aber auch Mittel nach der Förderrichtlinie für die Wasserwirtschaft abrufen konnte, so Bürgermeister Markus Haas. In dem man den Ausbau der Wilhelmstraße in Richtung Sportplatz etwas verlängerte, entstehen am Ortsrand weitere Bauplätze, sodass auch der kleine Waldbrunner Ortsteil in wenigen Wochen wieder über vermarktungsfähige Flächen verfügt, schloss Haas seine Ausführungen.

Nachdem die Ehrengäste die Straße offiziell ihrer Bestimmung übergeben hatten, wurde die Baumaßnahme auf dem Brunnenfest entsprechend gefeiert. Mit dem zehnten Feuerwerk endete das 33. Weisbacher Feuerwerk nach Einbruch der Dunkelheit.(Quelle:www.katzenpfad.de)

 

Kurzweiliger Ausflug der Weisbacher Senioren

Seniorenausflug 2016

Das Bild zeigt die Weisbacher Gruppe mit Bürgermeister Markus Haas vorm Kloster Bronnbach (Foto: privat)

Der diesjährige Ausflug des Ortsteils Weisbach führte die Seniorinnen und Senioren zuerst ins Kloster Bronnbach.
Eine Führung vermittelte ausführliche und beeindruckende Einblicke vom damaligen harten Leben im Kloster.
Unterwegs mit dem Bus, hatten wir die Gelegenheit, die reizvolle fränkische Region – das Waldbrunner Umland im westlichen Landkreis Würzburg einmal kennen zu lernen.
Inmitten dieser schönen Naturlandschaft liegt die Gemeinde Waldbrunn.
Wir erkundeten zusammen mit Bürgermeister Fiederling den Ort.
Gut gestärkt, im „Waldbrunner Hof“, fuhren wir weiter nach Würzburg.
Mit dem City Train durch die Altstadt, erfuhren wir viel über die einzigartige Geschichte Würzburgs.
Zum Abschluss genossen wir ausgiebig die tauberfränkische Lebensart mit dazu passenden Spezialitäten und gute internationale Kochkunst im „Grünen Baum“ im kleinen Weinbaudorf Dittigheim.
Über die vielen neuen Eindrücke tauschten sich die Teilnehmer beim Abschluss noch lange in gemütlicher Runde aus.