100 Jahre KKS Weisbach

Der KKS Weisbach feierte sein hundertjähriges Bestehen mit einem Festabend und ehrte zahlreiche Mitglieder

Langiährige Vereinsmitglieder wurden vom Sportschützenkreis Mosbach geehrt. Die Auszeichnungen überreichten Kreisschützenmeister Patrick Berkefeld und Oberschützenmeister Markus Lenz. Heinz-Dieter lhrig wurde von Markus Lenz und Reinhard Kessler zum Ehrenmitglied ernannt. Edgar Lenz erhielt für seine vielfaltigen Verdienste das Ehrenkreuz in Silber des Deutschen Schützenbundes; Vizepräsident Friedbert GroBkopf, OSM Markus Lenz und Landrat Dr, Achim Brötel gratulierten. Vom Badischen Sportschützenverband überreichte Vizepräsident Friedbert Großkopf Ehrungen. (Fotos: privat)


Mit einem Festbankett feierte der KKS 1926 Weisbach im Bürgerhaus sein hundertjähriges Bestehen. Mehrere Grußwortredner würdigten die Leistungen und die Gemeinschaft des Traditionsvereins. Nach dem Einmarsch der Schützen und dem gemeinsam gesungenen Badnerlied begrüßte Oberschützenmeister Markus Lenz die zahlreichen Gäste, darunter auch Gemeinde- und Ortschaftsräte sowie Abordnungen befreundeter Schützenvereine.


Das hundertste Jubiläum des KKS Weisbach bedeute ein Jahrhundert voller Erinnerungen, Erfolge, Herausforderungen und vor allem Gemeinschaft, betonte Heinz-Dieter Ihrig in seiner Festansprache. Wenn man auf das Gründungsjahr 1926 zurück blicke, sehe man, dass die Anfänge unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen stattfanden. Engagierte Mitglieder hatten sich damals zusammen gefunden, um den Verein ins Leben zu rufen. Ihrig ließ die Vereinsgeschichte Revue passieren:

Mit einem ersten 50-Meter-Schießstand am Mühlpfad wurde der Grundstein gelegt. Bereits im Gründungsjahr erzielte der Verein Erfolge, nachdem Karl Heisner sen. ein Gauschießen in Eberbach gewann. Wie aus der Chronik hervorgeht, waren mit dem Sieg beim Neckargau- Schießen 1927 und der Gaumeisterschaft 1929 weitere bedeutende Erfolge zu verzeichnen. Mit dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges 1939 musste der Schießbetrieb eingestellt und die Vereinsaktivitäten für einige Zeit stillgelegt werden. Die Schießanlage wurde schließlich demontiert.

Die Wiedergründung 1958 war ein bedeutender Meilenstein für den KKS Weisbach. Sie ermöglichte es die Tradition fortzusetzen und den Schießsport in der damals noch eigenständigen Gemeinde zu beleben. In den folgenden Jahrzehnten erlebten wir einen kontinuierlichen Ausbau unserer Infrastruktur“, hob Ihrig hervor . Der Bau einer neuen Schießanlage am Dielbacher Weg in den 1960er Jahren sei ein Wendepunkt gewesen, der den Verein modernisiert und es ermöglicht habe immer mehr Mitglieder für den Schießsport zu begeistern. Ab Mitte der 1970er Jahre habe man einen sportlichen Aufschwung erlebt. Die Luftgewehrmannschaften seien damals in die Kreisligen aufgestiegen, Anfang der 1980er Jahre habe die erste Mannschaft sogar in der Regional- und Landesliga geschossen. Nach dem Bau des 25-Meter-Pistolenstandes und dem Einbau der Duellanlage seien weitere große Erfolge im Bereich der Luft- und Sportpistole in den Neunzigern in der Regional- und sogar in der Badenliga erreicht worden, erinnerte Heinz- Dieter Ihrig. Die Errichtung des Sportpistenstandes und die Installation einer elektronischen Schießanlage im Jahr 2016 seien nur einige Beispiele für das Streben des Vereins nach Fortschritt. Heute dürfe man stolz auf 102 aktive Mitglieder sein, die den Verein nicht nur als Ort des Sports, sondern auch als lebendigen Teil des gesellschaftlichen Lebens betrachten. So habe sich das jährliche Vatertagsgrillfest zu einer beliebten Tradition entwickelt, die zahlreiche Gäste aus ganz Waldbrunn anziehe.

„Weisbach kommt aus dem Feiern gar nicht mehr heraus“, freute sich Landrat Dr. Achim Brötel in seiner Ansprache und erinnerte an die rauschende 700- Jahr- Feier vor wenigen Wochen in dem knapp 400 Einwohner zählenden Dorf. Er unterstrich den Stellenwert des Ehrenamtes. Weitere Grußworte kamen vom früheren Ortsvorsteher Reinhard Kessler, Bürgermeister- Stellvertreter Norbert Bienek Ortsvorsteher Carsten Uhrig, Magnus Müller vom Badischen Sportbund, Friedbert Großkopf vom Badischen Sportschützenverband, Kreisschützenmeister Patrick Berkefeld vom Sportschützenkreis Mosbach sowie Kreisschützenmeister Dirk Zimmermann vom Sportschützenkreis Neckartal. Sie alle lobten die Vereinsarbeit im KKS Weisbach, wünschten weiterhin treffsichere Hände und überreichten Präsente.

Bei der Jubiläumsfeier durften auch Ehrungen langjähriger Mitglieder nicht fehlen. Markus Lenz und Patrick Berkefeld überreichten die Kreisehrennadel in Bronze an Markus Balzer; Martin Grimm. Theo Grimm, Sabrina Herhoff, Anita Ihrig, Petra Herhoff, Manuela Kunz, Jutta Schwing, Johannes Zettl, Maximilian Noe und Miriam Weiß. Die Auszeichnung in Silber ging an Beate Frisch, Alwin Lenz, Catharina Prilipp und Hans-Jörg Speiser. Über die Nadel in Gold freuten sich Wolfgang Rohm, Philipp Schmitt und Klaus Weiß. Von Friedbert Großkopf geehrt wurden mit dem kleinen Greif in Bronze Philipp Schmitt, Kevin Schwing, Anita Ihrig und Steffen Kessler. Diesen in Silber erhielten Markus Balzer, Günter Lenz, Hans-Jörg Speiser, Alwin Lenz und Reinhard Kessler. Der kleine Greif in Gold wurde an Wolfgang Rohm überreicht. Edgar Lenz, der dem Verein viele. Jahre als Oberschützenmeister vorstand und sich vorbildlich auch in der Jugendarbeit und auf Kreisebene einbrachte, erhielt das Ehrenkreuz in Silber des Deutschen Schützenbundes. Eine besondere Ehrung wurde an diesem Abend Heinz-Dieter Ihrig zuteil, der sich seit rund 50. Jahren beim KKS Weisbach engagiert: ,Du hast unseren Verein nicht nur mitbegleitet, sondern entscheidend mitgeprägt sagte Reinhard Kessler in seiner Laudatio und ernannte Ihrig zum Ehrenmitglied.

Die Tanzgruppe des SV Moosbrunn sorgte für sportliche Auflockerung des Programms. Nachdem das Schützenkönigspaar Anita Ihrig und Wolfgang Rohm mit einem Tanz den geselligen Teil des Abends eröffnet hatte, gab es Unterhaltungsmusik mit DJ Engin und Barbetrieb.

SC Weisbach – FC Limbach 0:1

(be/oi) Beide Mannschaften waren nach den deutlichen Niederlagen der letzten Woche auf Wiedergutmachung bedacht, allerdings musste Weisbach verletzungsbedingt auf sein Trainerduo verzichten. Bei dem umkämpften Spiel konzentrierten sich beide Mannschaften auf die Defensive und es gab zunächst keine Torchancen. Ab der 25.Minute wurde Limbach stärker und scheiterte in der 33.Minute an der Torlatte und verpasste kurz vor der Pause mit einem Kopfball das 0:1.

Die 2. Halbzeit verlief ausgeglichen und nach einer schönen Kombination über die linke Seite scheiterte Weisbach in der 70. Minute am Gästekeeper. Limbach baute die letzten 15.Minuten nochmals Druck auf ohne jedoch zu zwingenden Torchancen zu kommen. Als sich die Zuschauer immer mehr auf ein 0:0 einstellten, unterlief Weisbach ein Abwehrfehler und Oaghea nutzte diesen zum 0:1 Siegtreffer in der 87.Minute.