Feuerwehr

Ausrückebereich 2 der FFW Waldbrunn hat das Leistungsabzeichen in Bronze bestanden

(bs) Am 21.Juli 2018 hat die Gruppe Neckartal-Odenwald 2 beim Landesfeuerwehrtag in Heidelberg das Leistungsabzeichen in Bronze abgelegt. Die Löschgruppe bestand aus Bernhard Schmitt FFW Weisbach, Christian Allmann FFW Weisbach, Dennis Frisch FFW Weisbach, Eric Haas FFW Weisbach, Alexander Uhrig FFW Dielbach, Ann-Katrin Nohe FFW Guttenbach, Daniel Ihrig FFW Guttenbach, Markus Ihrig FFW Guttenbach und Tizian Ihrig FFW Guttenbach.
Die Gruppe hat zusammen mit der Feuerwehr Binau und dem Binauer Löschfahrzeug unter der Leitung von Dieter Hafner zwölf Übungen absolviert, bis jeder Ablauf perfekt saß. Die Übungen fanden am Sportplatz in Binau statt, an dem auch das Übungsgerüst zur Menschenrettung aufgebaut war.
Die Aufgabe beim Leistungsabzeichen in Bronze ist ein Löscheinsatz einschließlich der Rettung einer Person über die tragbare Leiter, in einer Zeit unter sieben Minuten und weniger als 30 Fehlerpunkten. Die Gruppe löste die Aufgabe deutlich unter sieben Minuten und mit keinem Fehlerpunkt.
Wir bedanken uns bei Dieter Hafner für seine investierte Zeit und Geduld mit uns.
Ein Dankeschön an Alle, die zum Gelingen beigetragen haben.

 

Helmut Sigmund erhält das Ehrenzeichen in Gold und Bernhard Schmitt wird zum Löschmeister befördert

Traditionell werden im Rahmen des Sommerfests auch diverse Ernennungen und Beförderungen sowie Ehrungen durch Kreisbrandmeister Jörg Kirschenlohr und den Feuerverband Neckar-Odenwald, vertreten durch den stellvertretenden Verbandsvorsitzenden Michael Seyfried (FW Hardheim), überreicht. Zum Feuerwehrmann wurden Alessia Briganti, Marco Richter, Thomas Richter (FFW Oberdielbach) und Lukas Reinhard (FFW Strümpfelbrunn) ernannt. Zu Feuerwehrfrauen wurden Sonja Schmitt und Manuela Mechler (FFW Strümpfelbrunn) ernannt. Feuerwehrsachbearbeiter Michael Münch wurde ebenso wie Benjamin Weis (beide FFW Mülben) zum Oberfeuerwehrmann befördert. Bernhard Schmitt (FFW Weisbach) wurde zum Löschmeister befördert. Von Kreisbrandmeister Jörg Kirschenlohr erhielt Thomas Stelzer (FFW Waldkatzenbach) für seine 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr mit dem Ehrenzeichen in Silber geehrt. Für 40-jährige aktive Mitgliedschaft erhielten Rudi Ihrig (FFW Schollbrunn) und Helmut Sigmund (FFW Weisbach) das Ehrenzeichen in Gold

 

Die Abt. Weisbach hat nun einen zweiten Gruppenführer

Bernhard Schmitt war im Juni für zwei Wochen in Bruchsal auf der Landesfeuerwehrschule zur Ausbildung. Auf der LFS hat man ihm mit praktischen und theoretischen Unterricht zum Gruppenführer ausgebildet.Die Praktischen Übungen begannen mit einem einfachen Mülltonnen- Brand bis zum Brand eines Einfamilienhauses mit zwei Personen im Gebäude.

Bei der Technischen Hilfeleistung war die  erste Übung ein gestürzter Radfahrer bis hin zur eingeklemmten Person unter einem Eisenbahnwagen.In der Theorie standen Themen wie Einsatzerkundung, Rechte und Pflichten und Führung der Gruppe und führen von Trupps im Mittelpunkt

In den Übungen waren wir immer eine Gruppe von elf Mann und geübt wurde mit einem LF 10 auf dem Übungsplatz der LFS Bruchsal.Nach der praktischen und der schriftlichen Prüfung die Bernhard Schmitt bestanden hat, wurde er in der LFS zum Gruppenführer ernannt.

 

Bilder vom Feuerwehrausflug 2017 nach Stuttgart

Abteilungskommandant Schmitt erhält Ehrung vom Kreisfeuerwehrverband

Das Bild zeigt die geehrten Feuerwehrkameraden mit Bürgermeister Markus Haas (li), dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Erich Wägele (re.), sowie Andreas Schmitt (mitte)  (Foto: Hofherr)

Im Zuge der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr Waldbrunn wurde Abteilungskommandant Andreas Schmitt vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Erich Wägele für besondere Verdienste mit der Ehrennadel in Bronze des Kreisfeuerwehrverbandes Neckar- Odenwald ausgezeichnet. Der komplette Bericht zur Jahreshauptversammlung kann hier nachgelesen werden: Jahreshauptversammlung 2017

 

Feuerwehrkamerad Schmitt Bernhard nun Atemschutzträger

Neckar-Odenwald-Kreis/Buchen. Neun frischgebackene Atemschutzgeräteträger erhielten am Samstag, 17.11., im Florianssaal der Feuerwache Buchen ihre Urkunden aus den Händen des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Erich Wägele und Lehrgangsleiter Martin Henn und sind somit bei Brandeinsätzen für ihre Gemeindefeuerwehren voll einsetzbar.

Der stellvertretende Stadtbrandmeister Andreas Hollerbach, der Bürgermeister der Stadt Buchen Roland Burger und Lehrgangsleiter Martin Henn bedankten sich bei den Teilnehmern aus den Gemeinden Buchen, Elztal und Waldbrunn für Ihr Engagement und bei den Ausbildern Andreas Hollerbach, Florian Noe und Arno Noe für die aufgewendete Zeit. Bürgermeister Roland Burger forderte die Teilnehmer auf, weiterhin am Ball zu bleiben. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Erich Wägele bescheinigte, dass “eine gute Ausbildung die beste Versicherung” sei und lobte vorallem die Lehrgangsbesten Josua Fischer und Steffen Hollerbach für Ihre Leistung. Im Bereich des Atemschutzlehrganges wurde in 25 Lehrgangsstunden Fachwissen gemäß den Vorgaben der Feuerwehr-Dienstvorschrift 7 und 2 vermittelt. Dieser Lehrgang ist einer der wichtigsten Lehrgänge und der körperlich schwerste Lehrgang auf Kreisebene. Er ist die generelle Vorraussetzung zur Menschenrettung und Brandbekämpfung bei allen Brandeinsätzen. Ziel der Ausbildung ist die Befähigung zum Einsatz unter Atemschutz. Fachthemen waren Atemgifte, Grundlagen der Atmung unter Atemschutz, Atemschutztauglichkeit, Atemschutzgeräteeinsatz, Atemschutzeinsatzgrundsätze und einem Leistungsnachweis.

Die Teilnehmer konnten ihre Teilnehmerurkunden aus den Händen von Erich Wägele entgegen nehmen. Die neuen Atemschutzgeräteträger sind: Daniel Schellig (Waldhausen); Manuel Stieber (Götzingen); Josua Fischer, Kevin Hefner und Felix Hercher (alle Buchen); Steffen Hofmann (Rittersbach); Bernhard Schmitt (Weisbach); Patrick Krötz und Daniel Schober (beide Neckarburken). (Quelle: www.feuerwehr-nok.de)

 

Ehrungen 2012 bei der FFW Weisbach

Die geehrten Feuerwehrkameraden (v.li.) Otmar Ihrig, Reinhard Kessler und Kurt Kessler. (Foto: Hofherr)

Weisbach. Im Rahmen des 29. Weisbacher Brunnenfests standen heute nach dem ökumenischen Gottesdienst besondere Ehrungen für drei Feuerwehrkameraden der FFW Weisbach auf dem Programm.

Hierzu durfte Ortsvorsteher Reinhard Kessler nicht nur Bürgermeister Klaus Schölch, Kreisbrandmeister Rainer Dietz, den stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisverbands, Max Beiswenger, Gesamtkommandant Michael Merkle und den ehemaligen Gesamtkommandant Gerald Veith im Festzelt begrüßen, auch die Waldbrunner Abteilungswehren waren mit ihren Abordnungen zahlreich vertreten.

Nach einer kurzen Ansprache von Abteilungskommandant Andreas Schmitt übernahmen Kreisbrandmeister Rainer Dietz und Max Beiswenger vom Feuerwehrverband die Ehrungen.

Für seine 40-jährige Mitgliedschaft in der FFW Weisbach erhielt der aus gesundheitlichen Gründen zur Alterswehr gehörende Kurt Kessler die Bronzene Ehrennadel. Für 40 Jahre im aktiven Dienst wurde Reinhard Kessler mit dem Goldenen Feuerwehrehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg geehrt. Seit vier Jahrzenten zum Schutze der Mitbürger engagiert zu sein, ist keine Selbstverständlichkeit, weshalb die höchste zu vergebende Auszeichnung zurecht vergeben wird, lobte Rainer Dietz den Einsatz von Reinhard Kessler.

Bürgermeister Klaus Schölch hob hervor, dass es richtig sei, solche Auszeichnungen in der Öffentlichkeit zu überreichen. Nur so könne man die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehrkameraden angemessen hervorheben. Durch die Übergabe der Ehrenabzeichen im Rahmen des Brunnenfests bringe einmal mehr ins Bewusstsein, dass es Frauen und Männer gibt, die im Rahmen ihrer Arbeit in den Feuerwehren die Sicherheit aller Waldbrunner Bürger gewährleisten, so das Gemeindeoberhaupt.

Anschließend übernahm Abteilungskommandant Andreas Schmitt die Aufgabe, seinen ehemaligen Stellvertreter Otmar Ihrig vor breitem Publikum zu verabschieden. Nach zehn Jahren im Amt hatte er im Frühjahr nicht wieder kandidiert. Mit seinem Fachwissen rund um das Feuerwehrfahrzeug, stehe Otmar Ihrig als „einfacher“ Feuerwehrmann aber weiter zur Verfügung, dankte Andreas Schmitt seinem früheren Stellvertreter.

Musikalisch umrahmt wurde die Ehrungsfeier der FFW Weisbach von den Jagdhornbläsern des Hegerings 3, die anschließend auch zum Frühschoppen aufspielten.

 

Neue Tragkraftspritze an die FFW Weisbach übergeben

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Badischer Gemeinde-Versicherungs-Verband (BGV) unterstützt FFW Weisbach

Mit vielen Ehrengästen feierte die FFW Weisbach die Übergabe der Tragkraftspritze durch den BGV: (Foto: O. Ihrig)

Bereits Ende Mai erhielt die Freiwillige Feuerwehr Weisbach vom Badischen Gemeinde-Versicherungs-Verband (BGV) eine neue Tragkraftspritze. Im Rahmen des 26. Brunnenfestes feierten die Feuerwehrkameraden gemeinsam mit den Festbesuchern nun die offizielle Übergabe.
Jahrelang hatte sich die Gemeinde um eine der begehrten Feuerwehrspritzen bemüht, ohne dabei vom BGV berücksichtigt zu werden. Die Tragkraftspritzen, sind so begehrt, dass es eine lange Warteliste, mit derzeit 40 Bewerbern gibt. Zum Zug kommen jährlich allerdings nur zehn Wehren, was die lange Wartezeit erklärt.
Hintergrund der Aktion ist die Verbundenheit des BGV zu den Kommunen, weshalb man die Gemeinden auf vielfältige Art und Weise unterstütze. Neben Sachversicherungen im Bereich Feuer-, Gebäude- und KfZ-Risiken, gehören hierzu auch Risikoberatungsleistungen und die Gefahrenabwehr durch Sachspenden in Form von Tragkraftspritzen. Bevorzugt werden kleinere Gemeinden mit geringerer Finanzkraft. Außerdem will der BGV die ehrenamtlichen Strukturen im Ländlichen Raum, denen man vonseiten des BGV mit Respekt und Bewunderung begegne, fördern und zum Erhalt beitragen.
Zur feierlichen Übergabe der neuen Tragkraftspritze „Rosenbauer Fox III”, die mit 68 PS und einer Förderleistung von 1600 l/min bei 10 bar verfügt und damit die stärkste Spritze ihrer Klasse ist, waren neben Bürgermeister Klaus Schölch,  BGV-Bezirksdirektor Thomas Geier, die Ehrenbürger Gerhard Hauck und Gerd Mosca, Kreisbrandmeister Rainer Dietz, Ortsvorsteher Reinhard Kessler und Gesamtkommandant Gerald Veith gekommen. Auch die Waldbrunner Abteilungswehren und Delegationen befreundeter Feuerwehren waren zur Übergabe gekommen.
Für den Weisbacher Abteilungskommandanten Andreas Schmitt ist die Übergabe der neuen Pumpe ein markantes Datum in der Geschichte der FFW Weisbach. Nach 50 Jahren könne die alte Zieglerpumpe, die der Wehr bisher zur Verfügung stand, außer Dienst gestellt werden. Diese war im Jahr 1959 nach einem Beschluss des früheren Bürgermeisters Hermann Sigmund mit seinem Gemeinderat beschafft worden, um die damalige Handpumpe durch eine Motorpumpe zu ersetzen. Wie es damals eine große technische Neuerung in der damals noch selbstständigen Gemeinde war, so ist es heute die neue Tragkraftspritze, hob Kommandant Schmitt hervor. Dabei dürfe man auch die Leistung der Angehörigen der Alterwehr nicht vergessen, die sich damals engagiert hätten, um die Vergangenheit zu erhalten und die Zukunft zum Wohle der Hilfsbedürftigen zu  gestalten. Nach Jahren des Wartens verfüge die FFW Weisbach mit der neuen Tragkraftspritze und dem MTW-TS über eine zeitgemäße Ausstattung.
Abschließend dankte Abteilungskommandant Andreas Schmitt dem BGV-Bezirksdirektor Thomas Geier für die großzügige Spende der neuen Rosenbauer Fox III Tragkraftspritze. Die erste Übung mit derneuen Tragkraftspritze habe gezeigt, dass eine Pumpe nicht nur Wasser höher, schneller und weiter fördern könne, sondern auch dazu in der Lage sei, der gesamten Wehr einen wahren Motivationsschub zu verleihen. In seine Dankesworte schloss Schmitt auch Bürgermeister Klaus Schölch, Gesamtkommandant Gerald Veith und die Gemeindeverwaltung ein, die sich sehr engagiert für die FFW Weisbach eingesetzt hätten, damit diese nach fünf Jahrzehnten wieder eine neue Pumpe erhält.

Nach Grußworten von Bezirksdirektor Thomas Geier, Gesamtkommandant Gerald Veith und Kreisbrandmeister Rainer Dietz überraschte die FFW Weisbach die Festgäste mit einem gemeinsamen Weißwurstfrühstück im alten Bullenstall.

Die alte Tragkraftspritze wird künftig im Bürgerhaus einen ehrenvollen Platz erhalten

 

Abteilungswehr Weisbach erhält Feuerwehrfahrzeug

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Ein in der Art bisher in Baden-Württemberg einzigartiges Feuerwehrfahrzeug wurde im Rahmen des 23. Brunnenfestes der Freiwilligen Feuerwehr Weisbach übergeben. Zur Übergabe konnte Ortsvorsteher Reinhard Kessler neben Feuerwehrkameraden der benachbarten Wehren auch Bürgermeister Klaus Schölch, Altbürgermeister Gerhard Hauck, Kreisbrandmeister Rainer Dietz, Jürgen Gomell vom zuständigen Fachbereich des Landratsamtes, Gesamtkommandant Gerald Veith, die Vertreter der Fa. Henk aus Buchen, die den neuen Mannschaftstransportwagen – Tragkraftspritze (MTW-TS) gebaut hat sowie Prädikant Norbert Bienek und Norbert Kölsch, die für die Fahrzeugweihe zuständig waren.
In einer kurzen Ansprache ließ Ortsvorsteher Kessler die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Weisbach Revue passieren, die 1930 begann. Erster Kommandant war Anton Staudenmaier, dem Ludwig Ebert, Walter Wäsch und Anton Steck folgten. Seit 2002 bilden Abteilungskommandant Andreas Schmitt und Stellvertreter Otmar Ihrig die Führungsspitze der Weisbacher Wehr. Seit 1959 musste sich die Ortsteilwehr mit einem Tragkraftspritzenanhänger behelfen, der von privaten Zugmaschinen zum Einsatz- bzw. Übungsort transportiert wurde. 1993 erhielt die Wehr nach einem in Eigenleistung durchgeführten Umbau im ehemaligen Schul- und Rathaus eigene Räumlichkeiten. Da im Rahmen der Neukonzeptionierung des Waldbrunner Feuerwehrwesens die Aufstellung von so genannten Ausrückeeinheiten beschlossen wurde, erhalte man nun nach fast 80-jähriger Geschichte den von Kreisbrandmeister Rainer Dietz für Abteilungswehren entwickelten MTW-TS. Da die Feuerwehr Weisbach eine tragende Säule des Gemeinwesens sei, habe man die Fahrzeugübergabe gerne im Rahmen des Brunnenfestes vorgenommen. Abschließend dankte Kessler dem Feuerwehrausschuss, der einer Beschaffung des Fahrzeugs zugestimmt hatte.

Abteilungskommandant Andreas Schmitt erläuterte in einer kurzen Ansprache die veränderten Aufgabengebiete, denen sich die Feuerwehr heute gegenüber sieht. In Anbetracht knapper Kassen müsse man nach innovativen und finanzierbaren Lösungen suchen, was auch für die Wehren gelte. Nachdem die Abteilungswehr Weisbach lange Zeit die einzige Waldbrunner Wehr ohne eigenes Fahrzeug gewesen sei, könne man den in die Jahre gekommenen Tragkraftspritzenanhänger mit dem heutigen Tag außer Dienst stellen. Dank des gelungenen Fahrzeugkonzepts von Kreisbrandmeister Rainer Dietz und dessen Umsetzung durch die Fa. Henk wurde ein Fahrzeugtyp geschaffen, der kleineren Wehren ein adäquates Fahrzeug verschaffe. Neben der gewonnenen Mobilität bleibt es darüber hinaus im finanzierbaren Rahmen. In Weisbach sei man stolz darauf, das erste Fahrzeug dieser Baureihe zu erhalten. Der Gemeindeverwaltung und dem Gemeinderat bescheinigte Schmitt, dass man mit der Beschaffung des MTW-TS die Voraussetzung für die erfolgreiche Fortentwicklung der Abteilungswehr Weisbach geschaffen habe. Abschließend wünschte Kommandant Schmitt seiner Wehr möglichst wenige Einsatzfahrten.

Es folgte die Segnung des neuen Fahrzeugs durch Prädikant Norbert Bienek von der evangelischen Kirche und Volker Kölsch von der katholischen Kirchengemeinde. Mit dem Gebet eines Feuerwehrmanns endete die Weihe des MTW-TS.

Bürgermeister Klaus Schölch vollzog anschließend die offizielle Übergabe des Feuerwehrautos. In seiner Ansprache hob Schölch hervor, dass es neben der technischen Ausrüstung als unverzichtbarer Grundlage auch auf die Feuerwehrkameraden ankomme, die sich zum Dienst an der Allgemeinheit aufgerufen fühlen. Für die Weisbacher Wehr ist die Fahrzeugübergabe ein besonderes Ereignis, bekomme man doch in der langen Tradition des Feuerwehrwesens im Ortsteil einen „fahrbaren Untersatz“, der den Anhänger aus dem Jahr 1959 ablöse. Nach vielen Diskussionen, aber immer aufgeschlossen und im engen Schulterschluss mit den verantwortlichen Kommandanten habe man in Waldbrunn auf die veränderten Rahmenbedingungen reagiert. Am Ende stand als Ergebnis, dass man die Selbständigkeit aller Abteilungswehren erhalten wolle. Dadurch könne man auch in Zukunft schnell erste Hilfe leisten und die vorhandenen Ortskenntnisse nutzen. Aber auch die Bereicherung des dörflichen Vereinslebens durch die Feuerwehren bleibe dadurch erhalten, so Schölch weiter. Kreisbrandmeister Dietz sei geistiger Vater dieser Neuorganisation. Mit hohem Sachverstand und großem Einsatz habe sich Dietz für die Zukunft der Wehren im ländlichen Raum eingesetzt und dabei die Finanzierbarkeit berücksichtigt. Auch der Kreis habe dieses Konzept mitgetragen und sich mit 2.000 Euro an den Gesamtkosten in Höhe von 15.000 Euro beteiligt. Abschließend gratulierte Klaus Schölch der Abteilungswehr Weisbach und der Gesamtwehr Waldbrunn zum ersten in Baden-Württemberg eingesetzten Mannschaftstransportwagen mit Tragkraftspritze (MTW-TS).

Nach den Grußworten von Gesamtkommandant Gerald Veith und Jürgen Gomell vom Landratsamt erläuterte Kreisbrandmeister Rainer Dietz wie es zu dem neu konzeptionierten Fahrzeug gekommen ist. Auf der einen Seite gab es die Schwierigkeit trotz knapper Kassen kleinere Wehren zu erhalten, auf der anderen Seite sind es aber gerade diese Wehren, so Dietz, die einen wichtigen Faktor für das örtliche Leben darstellen. Ohne das neue Fahrzeug wäre es schwierig gewesen, die Feuerwehrsubstanz im Kreis auf Dauer zu erhalten. Dietz dankte daher auch Bürgermeister Klaus Schölch, dem Gemeinderat und der Feuerwehrführung, die das Konzept mitgetragen und so zur Realisierung beigetragen hätten. Mit dem neuen Fahrzeug könne die Abteilungswehr Weisbach nun das erfüllen, was von ihr erwartet wird, nämlich den Bürgern schnell zu helfen, so Kreisbrandmeister Dietz abschließend.

Die feierliche Übergabe des Fahrzeugs wurde von den Jagdhornbläsern des Hegerings 3 und vom Gemischten Chor Weisbach musikalisch umrahmt.

Am Nachmittag zeigte die Freiwillige Feuerwehr Weisbach unterstützt von der Werksfeuerwehr der Firma Dupli Color, wie Haushaltsbrände entstehen, und wie diese gelöscht werden können. Außerdem veranstalteten die Feuerwehrkameraden ein Gewinnspiel. Dabei mussten die Teilnehmer schätzen, wieviel Getreidekörner in ein Feuerwehr-Strahlrohr passen. Mit geschätzen 11.000 Stück kam Silke Wörner der tatsächlichen Zahl 10.971 am nächsten, womit sie einen Gutschein des Gasthaus Rose in Weisbach gewann. Den 2. Platz belegten gemeinsam Bürgermeister Klaus Schölch und Erich Haaf, die jeweils 11.111. auf ihren Zettel geschrieben hatten. Beide erhielten als Preis einen Feuermelder.