SC Weisbach : FC Mosbach 0:3

(ds) Am Kerwe-Heimspiel empfing der SC Weisbach den Tabellenzweiten FC Mosbach. Mosbach startete entsprechend seiner Favoritenrolle präsent ins Spiel und konnte sich direkt einen Eckball erkämpfen. Dieser wurde auch direkt brandgefährlich und die Heimmannschaft hatte Glück, dass der wuchtige Kopfball von der Querlatte zurück ins Spiel prallte. Auch der nächste Eckball 5 Minuten später wurde erneut gefährlich im Nachschuss. Weisbach konnte sich zu Beginn nur selten vom Druck der Mosbacher befreien und die wenigen aussichtsreichen Situationen würden zu hektisch und ungenau gespielt. In der 20. Minute konnte Mosbach dann die Führung erzielen. Ein Freistoß wurde scharf in den 16er geschlagen und der Mosbacher Spieler schoss den Ball wuchtig ins lange Eck. Fünf Minuten später zeigte der Schiedsrichter nach einem Foul der Weisbacher Abwehr auf den Elfmeterpunkt. Dieser wurde zum 0:2 verwandelt. Die erste große Chance für die Heimelf hatte Tim Ebert in der 30. Minute. Sein Versuch eines Hebers wurde vom Gästetorwart stark zur Ecke abgelenkt.

Nach der Halbzeit war Weisbach zunächst etwas im besser im Spiel und hatte durch Tim Ebert und Patrick Stötzer zwei Chancen , um den Anschlusstreffer zu erzielen. Beide Möglichkeiten wurden jedoch vergeben. Die Gäste waren weiterhin bemüht das Spiel unter Kontrolle zu behalten und blieben vorallem bei Standards brandgefährlich. So fiel auch das 0:3 in der 70. Minute durch einen Freistoß mit einem platzierten flachen Schuss.

Damit war das Spiel entschieden und Mosbach entführte die verdienten Punkte aus Weisbach.

Verpachtung des Jagdbogens „Weisbach“


Die Jagdgenossenschaft Waldbrunn, vertreten durch den
Gemeindevorstand der Gemeinde Waldbrunn, verpachtet ab
01.12.2022 den Jagdbogen Weisbach.
Der Jagdbogen umfasst eine bejagbare Fläche von 400,3 ha,
die sich in 140,5 ha Wald und 259,8 ha Feldfläche unterteilt.
Der jährliche Abschuss beträgt:
a) Rotwild: 0 Stück
b) Rehwild: ca. 20 Stück
Interessenten werden unter Nachweis der erforderlichen
Voraussetzungen gebeten, ihr Interesse schriftlich bis zum
2. November 2022 beim Bürgermeisteramt Waldbrunn, Alte
Marktstraße 4, 69429 Waldbrunn, einzureichen.
Für Fragen und Auskünfte stehen wir Interessenten unter der
Tel.Nr. 06274/930-232 (Herr Mechler) gerne zur Verfügung.
Für den Gemeindevorstand:
gez. Markus Haas, Bürgermeister

Zahlreiche Ehrungen bei der Generalversammlung des Gem. Chors 1879 Weisbach e.V.

Die geehrten Mitglieder des Gemischten Chores Weisbach mit dem 1. Vorsitzenden Heinz-Dieter Ihrig und dem Bürgermeisterstellvertreter Norbert Bienek

(pe) Der Gemischte Chor 1879 Weisbach e.V. konnte am 12.06.2022 nach langer coronabedingter Auszeit seine Generalversammlung durchführen.

Zum Bedauern der Anwesenden verlas der 1. Vorsitzende Heinz-Dieter Ihrig eine Bestätigung des Badischen Chorverbandes über das Ruhen der Mitgliedschaft des Vereins ab 01.01.2022. Aufgrund der Tatsache, dass nach der coronabedingten Pause mehrere aktive Sänger und Sängerinnen und auch der Dirigent des Gem. Chors Hr. Karl Kerber nicht mehr zur Verfügung standen, wurde in der Vorstandschaft beschlossen, zunächst das Ruhen des Vereins zu beantragen. Bis zum Ende dieser Ruhephase besteht die Möglichkeit den Verein wieder aktiv aufleben zu lassen.

Im Anschluss daran wurden der Tätigkeitsbericht und das Protokoll der letzten Generalversammlung durch die Schriftführerin Petra Ebert vorgetragen. Der Kassenbericht erfolgte durch Petra Herhoff und der Kassenprüfer Thomas Bender bestätigte eine einwandfreie Kassenführung.

Die Entlastung der Vorstandschaft und Neuwahlen wurden von Bürgermeisterstellvertreter Norbert Bienek durchgeführt, dieser überbrachte auch die Grüße der Gemeinde.

Anschließend konnte der 1. Vorsitzende noch zahlreiche aktive Mitglieder im Namen des Badischen Sängerbundes und des Gem. Chors ehren.

Für 60jährige Mitgliedschaft konnten Erika Michel, Anni Lenz und Waldemar Kessler ausgezeichnet werden. Für 50 Jahre wurden Irene Ebert, Ilse Ihrig, Alfons Schmitt und Dieter Schmitt geehrt und für 40 Jahre Beate Frisch, Edgar Lenz und Anton Steck. Edmund Lenz erhielt für 25 Jahre eine Auszeichnung. Der 1. Vorsitzende überreichte die Urkunden des Badischen Chorverbandes und die entsprechenden Präsente. Abschließend erhielt Frau Jutta Meseth noch eine Auszeichnung für zehnjährige Mitgliedschaft vom Gemischten Chor.

Es folgten die Grußworte des Ehrendirigenten Otmar Glaser, des 1.Vorsitzenden Daniel Haas vom SC Weisbach und von Oberschützenmeister Markus Lenz vom KKS Weisbach.

Beim letzten Tagesordnungspunkt wurde der Antrag, die Anschaffung eines Sport-Handbikes für Leni Lenk mit einer Spende zu unterstützen, einstimmig befürwortet.

Die Generalversammlung endete mit einem gemeinsamen Mittagessen und Kaffee und Kuchen.

SC Weisbach – SG Auerbach 0:2

(ds) Auf heimischen Platz entwickelte sich ein umkämpftes Spiel. Die Gäste aus Auerbach hatten zwar spielerisch das Geschehen unter Kontrolle aber klare Torchancen waren in den ersten Minuten auf beiden Seiten nicht zu verzeichnen. Weisbach hielt gut dagegen und konnte über schnell gespielte Konter auf Mittelstürmer Paul Heisner für Torannäherungen und Entlastung sorgen. Mit zunehmender Spieldauer hatte auch Weisbach etwas mehr vom Spiel. Eine gute Chance zur Führung hatte Marco Höfler nach gut 30 Minuten. Ein scharf getretener Eckball von Ricardo Ihrig sorgte kurz für Unordnung im Auerbacher Strafraum. Der Kopfball wurde aber vor der Linie geklärt. Fast im Gegenzug kam Auerbach nach schnellem Umschalten über außen gefährlich vor das Weisbacher Tor. Der Schuss ging allerdings übers Tor. Bis zur Halbzeit hatten die Gäste weitere gute Chancen zur Führung aber die Abschlüsse wurden entweder geblockt oder gingen am Tor vorbei. Weisbach blieb vor allem bei Eckbällen gefährlich. In der 40. Minute hielt Walz einen Schuss stark. Die folgende Ecke brachte allerdings nichts ein. Kurz vor der Halbzeit der Rückschlag für die Heimmanschaft. Nach einem Ball durch die Schnittstelle schob der Auerbacher Stürmer den Ball am Torwart vorbei ins Tor zum 0:1. Mit dem Halbzeitpfiff konnte sich Heimtorwart Walz auszeichnen in dem er einen Freistoß stark parierte.

Nach der Halbzeit war der Heimmannschaft der Wille anzumerken den Rückstand aufzuholen. Bereits in der 46. Minute hatte Marco Höfler die große Chance zum Ausgleich, doch der Abschluss wurde zur Ecke geblockt. Durch eine taktische Umstellung versuchte der SCW den Auerbacher Spielaufbau früher zu stören. Eine weitere große Möglichkeit hatte Marvin Ebert in der 55. Minute. Der Schuss war allerdings zu zentral angesetzt und konnte geklärt werden. Kurz danach hielt Walz auf der anderen Seite einen Auerbacher Schuss. Eine weitere Chance zum Ausgleich hatte wiederum Marco Höfler nach Zuspiel von Paul Heisner, doch dessen Abschluss ging über Tor. Auerbach versuchte das zweite Tor zu erzielen doch Marius Walz konnte auch in der zweiten Halbzeit an seine starke Leistung anknüpfen und hielt seine Mannschaft mit starken Paraden im Spiel. Beide Mannschaften erspielten sich weiter Möglichkeiten doch die Abschlüsse gerieten alle zu ungenau oder die Torhüter hatten damit keine Probleme. In der 85. Minute die nächste starke Parade von Walz, der einen Flachschuss zur Ecke klärte. Die Entscheidung des Spiels fiel in der Nachspielzeit. Auerbach erhöhte auf den 2:0 Endstand und Weisbach bleibt weiterhin punkt- und glücklos.

Auerbach war an diesem Tag vor dem Tor konsequenter, während Weisbach einige gute Möglichkeiten liegen ließ.

Beim Spaziergang „vom Blitz getroffen“

 Nach seiner Wiederbelebung im Mai traf Karl-Dieter Heisner (3.v.re.) mit Ehefrau Kirsten, seine Ersthelfer Thomas Mayerhöfer (re.), Bernhard Weiß (li.) und Rainer Sigmund sowie Jan Hettinger (2.v.li.) vom DRK Ortsverein Waldbrunn. (Foto: pm)

Zur Woche der Wiederbelebung vom 19. bis 25. September: Ersthelfer retten Leben

Waldbrunn. (pm) „Wie vom Blitz getroffen, so fühlte ich mich.“ Das sagt Karl-Dieter Heisner aus Waldbrunn-Weisbach rückblickend. Der „Blitz“ war ein Herz-Kreislauf-Stillstand in Folge eines schweren Herzinfarkts, der den 54-Jährigen an einem Sonntagmorgen im Mai bei einem Spaziergang umwarf.

„Davor gab es keinerlei Warnzeichen“, betont Heisner. „Ich hatte keine Schmerzen in der Brust oder Atemnot, wie man es oft hört.“ Dass er heute wieder topfit ist, verdankt er mehreren glücklichen Umständen, vor allem aber engagierten Ersthelfern. Die traf Karl-Dieter Heisner nun vor einigen Tagen wieder – voll Dankbarkeit.

Dabei war der 22. Mai absolut dramatisch: Gerade sah Kirsten Heisner ihren Mann noch vom Spaziergang nach Hause kommen, dann verlor sie ihn plötzlich aus den Augen. Als sie draußen nach ihm schaute, lag er röchelnd am Boden.

Auf ihre Hilferufe eilte Nachbar Bernhard Weiß herbei, bemerkte die fehlende Atmung und begann sofort mit der Herzdruckmassage, unterstützt von Thomas Mayerhöfer, der zufällig am Ort des Geschehens vorbeifuhr. Eine Autofahrerin wählte die 112, Kirsten Heisner, die Ehefrau des Patienten, rief zusätzlich den in der Nachbarschaft wohnenden Hausarzt und Notfallmediziner Rainer Sigmund zur Hilfe.

Kurz darauf trafen die durch die Integrierte Leitstelle alarmierten „Helfer vor Ort“ Jan Hettinger und Simon Liepert des DRK Waldbrunn an der Einsatzstelle ein. Während die beiden Ersthelfer Bernhard Weiß und Thomas Mayerhöfer die Herzdruckmassage durchführten, legte Rainer Sigmund einen Venenzugang und Simon Liepert platzierte die Klebeelektroden des Defibrillators, auch AED genannt, auf der Brust des Patienten. Parallel dazu kümmerte sich Jan Hettinger um die Intubation und Beatmung von Karl-Dieter Heisner.

Nach nur einem „Schock“ durch den Defibrillator war bei Karl-Dieter Heisner schon wieder ein eigener Kreislauf festzustellen. Die Helfer vor Ort organisierten noch vor dem Eintreffen des regulären Rettungsdiensts aus Mosbach den Transport mittels Rettungshubschrauber in die Uniklinik Heidelberg. Vier Bypässe erhielt der Weisbacher dort im Rahmen einer mehrstündigen Operation.

Heute nehme er zwar zahlreiche Tabletten ein, habe aber ansonsten keinerlei Beeinträchtigungen in Folge des schweren Herzinfarktes, so Heisner. Unschätzbar wertvoll, das weiß er, war der Einsatz der beiden Ersthelfer.

Bernhard Weiß und Thomas Mayerhöfer nehmen über ihren Arbeitgeber beziehungsweise über die Feuerwehr mindestens alle zwei Jahre an einem Erste-Hilfe-Kurs teil. „Wenn man regelmäßig solche Kurse besucht, kann man das Erlernte auch in so einer schwierigen Situation leicht abrufen“, sagte Thomas Mayerhöfer bei dem Treffen rückblickend.

Denn eigentlich stehen ja auch diejenigen unter Schock, die zu so einer dramatischen Situation dazukommen. Kirsten Heisner erinnert sich, so aufgeregt gewesen zu sein, dass sie im ersten Moment kaum in der Lage war, den Notruf abzusetzen.

Arzt Rainer Sigmund stellt fest: „Für mich war klar, dass die Herzdruckmassage durch die Ersthelfer qualitativ genauso gut war, wie die der Profis“. Wichtig ist aber, und da sind sich alle Ersthelfer einig, dass man sich nicht scheut, überhaupt etwas zu tun! Denn: „Man kann nichts falsch machen“, betonte auch der stellvertretende Rettungsdienstleiter Robin Bracht vom DRK-Kreisverband Mosbach beim Treffen der Retter mit ihrem Patienten.

Karl-Dieter Heisner selbst hat von den aufregenden Momenten der Wiederbelebung nichts mitbekommen. „Ich kann mich an nichts an diesem Tag erinnern. Erst am dritten Tag nach der Bypass-OP bin ich aufgewacht und habe mich gefragt: ‚Bin ich jetzt da oben, oder noch auf der Erde?‘“

Beim Wiedersehen bedankte sich Heisner zusammen mit seiner Frau bei allen Helfern. Sie lobten den Einsatz und die Bedeutung der „Helfer vor Ort“, die innerhalb weniger Minuten schnell und kompetent Hilfe leisteten. Gemeinsam mit den Rettern will sich Familie Heisner darum kümmern, dass der im Dorfgemeinschaftshaus vorhandene Defibrillator noch besser öffentlich zugänglich wird.

Und noch etwas hat Karl-Dieter Heisner sich überlegt: „Ich will mich selbst auch auf den neuesten Stand in Sachen ‚Erste Hilfe‘ bringen. Das geht mir schon eine Weile im Kopf rum. Ich werde mich demnächst für einen Kurs anmelden.“ Zum Schluss des Treffens ließ sich Karl-Dieter Heisner von Jan Hettinger noch den Defibrillator zeigen, der ihm in den Händen couragierter Ersthelfer das Leben rettete.

Quelle: www.katzenpfad.de