Keine Haidebow-Partys mehr

Die Freunde der Fastnacht sagen Goodbye

(jb/jh) Nach zehn Jahren erfolgreichen, Disco-, diversen Motto- und Halloween-Partys, veranstalten die Karnevalfreunde Haidebow keine Tanzevents mehr.
Die Location, der ehemalige Bullenstall (Scheune) im Waldbrunner Ortsteil Weisbach, die die Karnevalfreunde in all den Jahren für ihre Feierlichkeiten nutzte, steht nach einem Umbau und der Neueröffnung mit neuem Konzept als Vesperstube „Zum alten Bullenstall“ für solche Veranstaltungen nicht mehr zur Verfügung.
Wegen der jetzigen Nutzung des Gebäudes müssten für Partys immer Umgestaltungen vorgenommen werden, die sehr zeitaufwändig sind. Außerdem können gewisse Bereiche des alten Bullenstalls gar nicht in Veranstaltungen einbezogen werden.
Es wäre daher nicht mehr möglich gewesen, diese Party sowohl für den Eigentümer als auch für die Karnevalfreunde rentabel zu organisieren.
Da die Location in der Region einmalig war und die Karnevalfreunde Haidebow kein vergleichbares Gebäude gefunden haben, zieht man sich vorerst aus dem Party-Geschäft zurück.
Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf die Faschingskampagnen der Kf-Haidebow in der fünften Jahreszeit.
Ohne die Einnahmen aus den Partys könne man den aufwändigen Wagenbau nicht mehr stemmen, so Vorsitzender Joachim Banschbach zum weiteren Weg der Narren aus Eberbach und Waldbrunn.
Bevor man die fünfte Jahreszeit wieder mit Aktionen der Kult-Fastnachter bereichern wird, nutzt Haidebow unsere Online-Zeitung um sich “herzlich bei der Besitzerfamilie Schmitt aus Weisbach, für die jahrelange gute und unkomplizierte Zusammenarbeit, bei den regelmäßig lärmgeplagten und dennoch verständnisvollen Nachbarn und natürlich bei allen Gästen, Besuchern und Fans für die jahrelange Treue” zu bedanken

Mit “Danke und Tschau”, verabschiedet sich Haidebow vom Partyvolk aus dem gesamten Odenwald und darüber hinaus.

NOKZEIT/KATZENPFAD wird am Ball bleiben und darüber berichten, wie es mit Haidebow weitergeht. (Quelle: www.katzenpfad.de)
Infos im Internet:
www.kf-Haidebow.de

VfK Diedesheim – SC Weisbach 0:3

scw_3d_kleinSCW im achten Spiel in Folge ungeschlagen

(ez) Kampf- und laufstarke Diedesheimer ließen von Beginn an die Gäste nicht zur Entfaltung kommen.
Im Spielaufbau des Weisbacher Teams fand wenig Bewegung statt und somit waren Aktionen im Spiel nach vorne eher ideenlos. Trotz aggressiver, stets fairer Gangart der Hausherren, die bis dahin mehr vom Spiel hatten, waren Torabschlüsse auf beiden Seiten Mangelware und somit trennte man sich im ersten Verlauf mit einem Unentschieden.

Den Torreigen eröffneten die Gäste in der 50. Minute, nachdem eine Flanke über den rechten Flügel von Marco Höfler von Michael Leiner weitergeleitet werden konnte und der Ball am langen Pfosten von Niklas Teimel über die Linie zum 0:1 gedrückt wurde. Der Führungstreffer gab den Blauweisen die erforderliche Sicherheit und Selbstbewusstsein im Spiel, denn von nun an waren die klaren Aktionen auf Seiten der Weisbacher. Der eingewechselte Steffen Frisch legte in der 69. Minute mustergültig auf Daniel Schmitt der mit dem schwachen linken Fuß in die untere linke Torwartecke zum 0:2 traf. Nun war der Spielfluss und Ehrgeiz der Hausherren gebrochen und weitere Möglichkeiten ergaben sich für die Weisbacher. Ein Schuss von Spielertrainer Pirmin Ebert strich in der 74. Minute knapp am Gehäuse vorbei, im Gegenzug verfehlte Diedesheim ebenfalls mit einem Schuss knapp das Tor. Die Entscheidung fiel in der 84. Minute als Ralf Schmitt den besser postierten Pirmin Ebert anspielte und dieser mit einem trockenen Schuss zum 0:3 einnetzte. Daniel Schmitt hätte in der letzten Minute das Ergebnis noch erhöhen können, aber ein zweites Tor blieb ihm am heutigen Spieltag verwehrt. Sicherlich ein in der Höhe zu hoher Sieg, denn die Neckartäler hatten viel investiert, letztlich war Weisbach die effektivere Mannschaft.

Doppelte Einweihung in Weisbach

spielplatz-weisbach(jh) Mit gleich zwei Einweihungen bewies Weisbach einmal mehr den Zusammenhalt Innerhalb der Dorfgemeinschaft. Zunächst durfte der Ortschaftsrat um Ortsvorsteher Reinhard Kessler nicht nur zahlreiche Weisbacher auf dem Kinderspielplatz willkommen heißen, auch Bürgermeister Markus Haas und die zuständigen Mitarbeiter der Bauhofs waren gekommen, um eine neue Nestschaukel für die kleinsten Spielplatzbesucher einzuweihen.

In einer kurzen Ansprache ging Ortsvorsteher Reinhard Kessler kurz darauf ein, dass dem Spielplatz, trotz 16 Kindern unter drei Jahren bisher im Ortsteil, ein entsprechendes Spielgerät fehlte. Da die Gemeinde auf Nachfrage mitteilte, dass es die Gemeindekasse nicht hergebe, den Wunsch zu erfüllen, griff die Weisbacher Dorfgemeinschaft wieder einmal zur Eigeninitiative. Im Rahmen des Brunnenfestes, das in Juli stattfand, mussten die Teilnehmer einer Schätzfrage je abgegebenem Tipp einen Euro einzahlen. Auch die Kirche beteiligte sich an der Beschaffung der Kaufpreises und stellte die Kollekte des ökumenischen Dorffest-Gottesdienstes zur Verfügung. Denn fehlenden Rest sagten Bürgermeister Markus Haas und Kämmerer Joachim Gornik dann auch der Gemeindekasse zu, sodass der Beschaffung und Aufstellung der Nestschaukel nichts mehr im Wege stand, berichtete Kessler.

Gemeindeoberhaupt Markus Haas lobte die Einsatzbereitschaft der Weisbacher Dorfgemeinschaft, ohne deren Engagement die Beschaffung des Spielgeräts nicht machbar gewesen wäre. In Anbetracht von 16 unter Dreijährigen sei er sich sicher, dass das Spielgerät in den kommenden Wochen rege genutzt wird.

Nachdem die anwesenden Kinder die Nestschaukel in Betrieb genommen hatten, lud Reinhard Kessler die Versammlung zur nächsten Einweihung in die Wilhelmstraße. Nachdem diese nach vielen Jahren endlich saniert worden und begradigt worden war, dankten Kessler und Haas der Familie Mayerhöfer, die vor ihrem Haus eine Grünanlage mit zwei Sitzbänken und drei Bäumen gestiftet und angelegt hatten. Sowohl Ortsvorsteher und Bürgermeister wünschten den Sitzgelegenheiten rege Nutzung, damit viele menschliche Begegnungen mit interessanten Gesprächen stattfinden. Während man mit der Nestschaukel eher an die jungen Weisbacher gedacht habe, stehen die beiden Ruhebänke nicht nur Einwohnern, sondern auch deren Gästen zur Verfügung.

ruheoase-wilhelmstrasseFotos: Jürgen Hofherr

Für die Einweihung auf dem Spielplatz und in der Wilhelmstraße habe man bewusst den Kerwesamstag gewählt, so Ortsvorsteher Reinhard Kessler. Denn an diesem Tag habe die Dorfgemeinschaft traditionell immer gefeiert, weshalb man das auch in diesem Jahr so halten wollte, lud Kessler zu Umtrunk und Vesper. (Quelle: www.katzenpfad.de )