Spfr. Haßmersheim – SC Weisbach 0:3

SCW mit guten Start ins Jahr 2017

(ez/oi) Mit einem verdienten Sieg feierte der SC Weisbach am 17. Spieltag einen gelungenen Start ins Spieljahr 2017.
Auf schwer bespielbarem Boden war ein kontrolliertes Passspiel fast unmöglich und beide Mannschaften taten sich in der ersten Viertelstunde schwer ins Spiel zu kommen. Der Gastgeber hatte in der Anfangsphase einige Eckbälle, die aber ohne Folgen blieben. In der Folge wurden die Blauweisen mit einigen Abschlüssen aus der zweiten Reihe mutiger und verlagerten das Spiel mehr und mehr in Gegners Hälfte. Die erste gute Gelegenheit verzeichnete man in der 20. Minute als ein abgefälschter Schuss von Jens Schmittchen vom Torwart zunächst abgewehrt wurde und Pirmin Eberts Nachschuss abermals vom Torhüter zum Eckstoß pariert wurde. Fünf Minuten später versuchte es wiederrum Jens Schmittchen mit einem Distanzschuss, der jedoch knapp über die Querlatte strich. Die größte Möglichkeit im ersten Durchgang hatte Daniel Sigmund in der 39. Minute nach Vorlage von Ralf Schmitt, sein Abschluss jedoch zu zentral auf den Torwart setzte.
Weisbach kam selbstbewusster aus der Kabine, legte einen Gang zu, eroberte sich umgehend die Bälle zurück und drängte mehr aufs Tor. Der Gegner hatte in dieser Phase keine Zeit zur Entfaltung und Weisbach kam zu zahlreichen Torgelegenheiten. Eine erste Hochkarätige wurde von Steffen Frisch in der 47. Minute freistehend vergeben, zuvor bedient durch Spielertrainer Pirmin Ebert.
In der Folge Steffen Frisch (49. Minute) nun als Vorbereiter mit einer Flanke auf Pirmin Ebert, der den Ball knapp übers Gehäuse köpfte. Knapp am linken Pfosten vorbei strich ein Drehschuss von Jens Schmittchen (63. Minute). Als sich Verteidiger Niklas Teimel im Strafraum der Gastgeber durchtankte, wurde er unsanft gebremst und ein berechtigter Elfmeter war die Folge, den Daniel Sigmund in der 66. Minute sicher zum 0:1 verwandelte. Ein Torwartfehler aber auch das Nachsetzen von Stürmer Patrick Stötzer brachte in der 70. Minute die Vorentscheidung zum 0:2, als dieser nach Rückpass auf den Schlussmann zulief und bedrängte und somit den Ball abfangen und einschieben konnte. Weisbach schaltete nun zurück und wechselte mehrfach, lies die Gastgeber mehr gewähren die nun ebenfalls zu Abschlüssen kamen. Darunter eine hundert prozentige die in der 77. Minute vergeben wurde. Den Schlusspunkt setzte wiederum Patrick Stötzer in der 84. Minute mit seinem zweiten Treffer nach einer zunächst abgewehrten Ecke mit einem trockenen Schuss ins untere Eck zum 0:3.
Alles in allem eine gute Vorstellung der Blauweisen, die in der zweiten Halbzeit sicherlich die besseren Reserven hatte. Im nächsten Spiel trifft man nun am Sonntag, den 19. März auf heimischem Geläuf auf den SV Katzental, Spielbeginn ist um 15:00 Uhr.

Außerirdische bei „Opa“ auf dem Winterhauch

Foto: Jürgen Hofherr

(jh) Mit einer umjubelten Premiere, bei dem das Ensemble minutenlang von den Zuschauern gefeiert wurde, trat die Laienspielergruppe Weisbach nach über acht Jahren aus der Versenkung auf.

Mit dem Stück „Je oller, desto toller oder der 75. Geburtstag“, einer Komödie von Regina Rösch trat die Gruppe gleich mit sechs Aufführungen wieder ins Rampenlicht. Und man lag nicht falsch, waren doch alle Aufführungen bis fast auf den letzten Platz ausverkauft. Und bei jeder Vorstellung, durch die das Publikum von Alfons Schmitt geführt wurde, durfte sich das Ensemble von den Zuschauern nicht nur mit vielen Lachern, sondern auch mit donnerndem Applaus feiern lassen.

In dem Stück, das im Theaterverlag F. Rieder erschienen ist, feierte Opa Ludwig Reiser (Martin Grimm) seinen 75. Geburtstag. Jeden Augenblick können die ersten Festgäste eintreffen, obwohl die Vorbereitungen noch nicht abgeschlossen sind. Weder ist der Festsaal geschmückt, noch hat Schwiegertochter Hedwig (Roswitha Schmitt) ihre berühmten hausgemachten Knödel gerollt. Da die „Herren des Hauses“ Sohn und Gastwirt Egon (Bernd Ebert), der Arbeit sucht, aber nicht findet, und Enkel Xaver (Eric Haas), dem das Denken etwas schwerfällt, selbst wenn er langsam macht, sind keine Hilfe. Zu allem Unglück stürzt Hedwig mitten in den Vorbereitungen und „bricht“ sich den Arm, sodass die Männer im Haus völlig auf sich gestellt sind.

Auch der Jubilar „funktioniert“ nicht wie gewünscht, sondern er verschläft an seinem großen Tag, hat er doch die ganze Nacht mit Außerirdischen über Funk Kontakt gehalten, wie er es, von allen belächelt macht, nachdem er seine „Frauengeschichten“, die immer wieder für Ärger sorgten, aufgegeben hat.

Schon rücken die Gratulanten mit Bürgermeister Cornelius Schreier (Oliver Bender) und Sohn Heinrich Reißer (Bernhard Schmitt) mit seiner Frau Resi (Michaela Beaucher), die sich natürlich sofort wieder mit Hedwig im Clinch liegt, will sie sich doch wie seit Jahren von hinten bis bis vorne bedienen lassen. Außerdem haben die beiden Enkelin Olga Reißer (Caroline Grimm) und als Überraschung für den „außerirdischen“ Opa den berühmten Ufologen Winnie Mc-Dudel (Karl Heisner) aus Schottland mitgebracht. Auch die männerverachtende Pfarrköchin Elvira Seidenfuß (Evi Schmitt) und die ihr in nichts nachstehende Vorsitzende des Frauenbundes Anita Schnabel (Anette Mayerhöfer) kommen vorbei, um Ludwig zu gratulieren.

So nimmt eine feucht-fröhliche Party ihren Lauf bis alle müde ins Bett fallen. Doch Opa Ludwig hat alle getäuscht, will er doch in der Nacht noch ungestört mit seinen „Außerirdischen“ funken.

Dabei entdecken die beiden Enkel Xaver und Olga, dass Opa weder mit dem Pluto noch mit der Venus funkt, sondern nach wie vor der „Fleischeslust“ frönt, „funkt“ er doch im Wechsel, die nun gar nicht mehr so männerfeindliche Elvira Seidenfuß und Anita Schnabel herbei.

Um den Opa zu kurieren suchen sie ihn als Außerirdische verkleidet in der Nacht heim.

Allerdings sehen die beiden Söhne unterstützt von Bürgermeister Schreier und Ufologen McDudel nun die Möglichkeit, endlich zu Geld zu kommen, die ungeliebten Jobs an den Nagel zu hängen bzw. die Gemeindekasse zu sanieren. Endlich, so das Gemeindeoberhaupt können man die Schulden der Katzenbuckel-Therme bezahlen und weitere wichtige Maßnahmen angehen.

Sie legen sich auf die Lauer und stellen die Außerirdischen eine Falle. Hedwig und Resi, sind sich in seltener Eintracht einig, dass das gefährlich ist und nur schiefgehen kann und hecken einen entsprechenden Plan aus.

Als es wieder einmal soweit ist und Opa ans Funken gehen will, wird er kurzerhand von den vier Jägern betäubt. Unabhängig voneinander wollen Xaver und Olga sowie Hedwig und Resi endgültig dafür sorgen, dass die nächtlichen Jagden, die schon tagelang alle um den Schlaf bringen, aufhören.

Als nun Bürgermeister Schreier, die Söhne Egon und Heinrich sowie Ufologen McDudel die falschen Signale „funken“, setzten sie ein Geschehen in Gang, an dessen Ende alles aufgeklärt wird.

Plötzlich stehen die beiden Geliebten des Opas sowie vier Außerirdische im Gastraum und sich jeder nach und nach erklärt. Erschöpft gehen nun alle ins Bett. Nur Opa nicht, denn der geht ans Telefon und verabredet sich mit Sabine, denn die alten Freundinnen waren ihm alle zu alt.(Quelle: www.katzenpfad.de)

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