SV Muckental – SC Weisbach 1:3

Verdienter Auswärtssieg aufgrund Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit

scw_3d_klein(gh)Bei eisigem Wind konnte der SC Weisbach nach acht Minuten mit 0:1 in Führung gehen. Ein schnell ausgeführter Freistoß der Weisbacher überraschte die Muckentaler Abwehr und Steffen Frisch hatte keine Mühe den Querpass von Patrick Störtzer zur Führung zu verwandeln. Danach spielte der SCW als ob man bereits mit 0:3 führen würde. Muckental kam immer stärker auf und hatte bereits nach 20 Minuten mit einem Lattenkracher Pech. Mitte der 1. Halbzeit nutzte der SVM einen Freistoß zum 1:1 Ausgleich. Die Heimmannschaft war der Führung näher, war aber im Abschluss nicht konsequent genug. Mit einem schmeichelhaften 1:1 ging es in die Pause.

Nach dem Wechsel kamen die Waldbrunner mit wesentlich mehr Engagement aus der Kabine und hatten mehrmals die Möglichkeit in Führung zu gehen. Die größte Chance vergab Michl als er einen Handelfmeter über das Muckentaler Gehäuse jagte. In der 60. Minute war es erneut Steffen Frisch der seine Farben mit 1:2 in Führung brachte. Weisbach hatte nun das Spiel im Griff und in der 83. Minute packte Jens Schmidtchen den “Hammer” aus und versenkte das Leder zur 1:3 im Gehäuse des SVM.

Aufgrund der Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit ging der 1:3 Auswärtserfolg in Ordnung.

 

Name für neu angelegten Badesee in Weisbach gesucht

Badesee

Weisbach, Ostermontag. Der neu angelegte Badesee in Weisbach sucht einen einprägsamen Namen. Nach langen Überlegungen, wie man in der Gemeinde Waldbrunn den Tourismus stärken kann, wurde eine Planung von 1894 der großherzoglichen Kulturinspektion aufgegriffen, die vorsah die „Mühlenquelle“ im Weisbacher Tal als Gruppenwasserversorgung Winterhauch zu nutzen. Damals machte man sich Gedanken wie die Wasserversorgung der Orte Schollbrunn, Unter- und Oberdielbach, Strümpfelbrunn und Weisbach sichergestellt werden kann.  Die Planung scheiterte jedoch an den hohen Kosten. Überlegungen der Weisbacher Bürger einen Badesee analog dem Katzenbuckel-See (dieser ist kein Kratersee sondern ein nach einer Sprengung in 1970 bei Steinbrucharbeiten gefluteter Grundwasser-See) anzulegen, war dann auch die Lösung. Viele helfende Hände sowie das Sprengstoff- Team des THW Eberbach machten sich an die Arbeit und legten im Weisbacher Tal in den Wintermonaten den Badesee an, der nun durch die „Mühlenquelle“ gespeist wird (durch die Schüttung des Grundwassers von etwa 6 sek/l. konnte der See in etwa 54 Stunden befüllt werden). Durch die geologische Beschaffenheit des Weisbacher Tals, mit dem beeindruckenden Bundsandstein und seinem Überzug aus dem Ausbruch des Katzenbuckel-Vulkans vor rund 60 Millionen Jahren (vornehmlich Basaltgestein genannt auch Sanidin-Nephelinit) eignet sich das Gelände hervorragend zur See-Anlage. Die angelegte Liegewiese sowie die Nähe zum Waldrand laden zum Verweilen und Erholen ein und bieten sowohl Sonnenhungrigen als auch Schattensuchenden ideale Bedingungen. Im Sommer soll dann noch ein Bistro, sowie ein Unterstand für das DLRG zur Badeaufsicht in Betrieb genommen werden.

Für das ab Juli 2013 geplante Bistro konnte bereits ein renommierter Grillmeister verpflichtet werden. Dieser hat auch für die Wintersaison 2013/14 zugesagt, am zugefrorenen See die Schlittschuhläufer und Wanderer mit frisch gegrillten Kostbarkeiten und heißen Getränken zu verwöhnen.

Jetzt wird aber zunächst einmal ein Name für den neuen Badesee gesucht. Vorschläge zur Namensgebung können an folgende Email-Adresse eingereicht werden:

weisbach-badesee-name@web.de

Dort kann jeder seinen Vorschlag abgeben. Aus diesen Einsendungen wird der zukünftige  Name für den neuen Badesee ausgewählt. Den Gewinner erwartet ein Candle-Light-Dinner für 2 Personen. Interessierte Bürger/innen sind zur Besichtigung herzlich eingeladen.

Am Ostermontagnachmittag wird ab 17.30 Uhr zum Badesee gelaufen, Treffpunkt Ortsmitte Weisbach am Brunnen.

Weisbach hält dem Druck stand und gewinnt 1:2 beim TSV Sulzbach

TSV Sulzbach – SC Weisbach 1:2

scw_3d_klein(gh)Bei kaltem Ostwind und holprigen Platzverhältnissen entwickelte sich kein gutes Spiel. Sulzbach spielte zuerst mit dem Wind und begann druckvoll ohne sich jedoch zwingende Chancen zu erspielen. Weisbach agierte über das gesamte Spiel zu hektisch und brachte durch eigene Fehler sich selbst in Bedrängnis. Nach einem Eckball in der 20. Minute stand der Sulzbacher Stürmer am langen Pfosten völlig frei und hatte keine Mühe den Ball im Weisbacher Gehäuse unterzubringen. Praktisch im Gegenzug glich Weisbach aus. Patrick Grimm dribbelte am 16 Meter Eck durch, sein Schuss konnte der Sulzbacher Torhüter nur abklatschen und Daniel Sigmund staubte zum 1:1 ab.

Kurz nach der Pause war es wiederum Patrick Grimm der sich auf dem Flügel durchtankte und seine präzise Flanke wuchtete Steffen Frisch zur 1:2 Führung für Weisbach in die Maschen. Danach dezimierte sich Sulzbach durch eine Gelb-Rote Karte selbst. Weisbach drängte nun auf die Entscheidung, scheiterte aber immer wieder am Torhüter. Patrick Grimm, der beste Weisbacher, jagte das Leder aus ca. 20 Metern an den Querbalken. Durch die leichtsinnige Spielweise musste der SC Weisbach bis zum Schluss um den Sieg bangen.

Aber trotz aller Widrigkeiten hielt die Mannschaft dem Druck stand und brachte den Sieg über die Zeit.