Herbstfest in der Weisbacher Scheune

EroeffnungScheune

Das Bild zeigt die Besitzer Philipp und Stefanie Schmitt mit Ortsvorsteher Reinhard Kessler bei der Übergabe eines Präsents (Foto: O.Ihrig)

(oi) Im Jahre 1937 wurde in der Dorfmitte von Weisbach der Bullenstall eingerichtet der bis 1996 in Betrieb war. Im Jahr 1999 erwarb Familie Alfons Schmitt von der Gemeinde die Scheune. Nach einem „leichten“ Umbau feierte Alfons Schmitt mit vielen Freunden im Oktober 2000 seinen 50. Geburtstag. Seit 2002 fand regelmäßig beim Weisbacher Brunnenfest die Scheunenparty statt.

Hier ein Auszug der Ansprache von Ortsvorsteher R. Kessler beim Herbstfest:

„Hurra, es ist fast geschafft – werden sie heute sagen.“

Die Phasen des Planens und Bauens, der Schmutz und der Lärm, die schwere Arbeit, die Sorgen ob auch alles so werden würde, wie man es sich vorgestellt hat, können wohl 2014 abgeschlossen werden. Ein Französischer Schriftsteller brachte es voll auf den Punkt, als er schrieb: „Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.“ Herzlich willkommen alle, verleben sie eine schöne Zeit bei Familie Philipp Schmitt und verzehren sie reichlich. Ich wünsche einen guten Start und Viel Glück, viele regelmäßige Besucher, der „alte Bullenstall“ wie die Weisbacher sagen, lebt von den Besuchern von Begegnungen und Neugier. Darum wünsche ich von ganzem Herzen viel Erfolg, nette Leute und viel Spaß mit eurer Weisbacher Scheune!

Und nun genießen sie alle das Herbstfest in der Scheune so Kessler abschließend.

Neue Dorflinde gepflanzt

Baumpflanzung

Das Bild zeigt die neue Dorflinde, Bürgermeister M. Haas, Ortsvorsteher R. Kessler, den Ortschaftsrat und Gäste nach der Pflanzung (Foto: privat)

(ik) Am Samstag, den 26. Oktober lud der Ortschaftsrat Weisbach die Bevölkerung zur Pflanzung einer neuen Dorflinde ein. Neben Bürgermeister M. Haas konnte Ortsvorsteher R. Kessler auch zahlreiche Weisbacher Bürger begrüßen. In seiner Ansprache ging Kessler auf den Ursprung der „Dorflinden“ als zentraler Treffpunkt ein. Bei dem Namen „Dorflinde“ denken wir an alte Zeiten, alte schöne Lieder und die Erinnerung an die Sitten unserer Vorfahren. Was wir heute tun, ist ein Akt der Heimatliebe. Eine Dorflinde ist das Sinnbild der Liebe und Gerechtigkeit, der Lieblingsbaum der Deutschen heißt es in der Literatur und der Musik.

Der Platz unter der Linde war Treffpunkt für Jung und Alt. Ein Ort für Versammlungen und Nachrichtenaustausch, Feste und ein Tanzplatz der Dorfjugend unter freiem Himmel. Lange Zeit hat die Linde auch als „Rechtsbaum“ ihren Dienst getan. Sogenannte Gerichtslinden befanden sich auf öffentlichen Plätzen. Die Linde war – um im Bild zu bleiben – tief im Denken und Gedächtnis der Menschen verwurzelt wie kaum eine andere Baumart.

An dieser Stelle dankte Ortsvorsteher Kessler den Geldspendern denn dadurch wurde es erst ermöglicht eine junge neue Linde zu kaufen. Thomas Mayerhöfer erklärte sich bereit die Baumpatenschaft zu übernehmen womit der Baum sicher in guten Händen ist. Kessler dankte auch Anni und Norbert Walz, die den Dorfplatz am Brunnen pflegen und sauber halten.

Abschließend wünschte Ortsvorsteher Kessler der jungen Linde hier am Dorfbrunnen eine gedeihliche Entwicklung.

SV Muckental – SC Weisbach 1:0

Eigentor beschert weitere Niederlage

scw_3d_klein(ez) Unter strömenden Dauerregen taten sich beide Mannschaften schwer ein Spiel konstruktiv aufzubauen. Überwiegend fanden die Spieleaktionen im Mittelfeld statt. Die erste Halbzeit zeigte zwei auf kämpferischer Basis spielende Mannschaften indem Weisbach in der dritten Minute das Pech hatte nachdem ein Drehschuss von Patrick Grimm vom Abwehrspieler noch abgeblockt wurde. Beide Abwehrreihen standen sicher und fingen jede Bemühung sich Torchancen zu erarbeiten frühzeitig ab, wobei die Hausherren die durchsschlagskräftigere Mannschaft war. Weisbach war zu harm- und ideenlos und kam in der ersten Halbzeit zu keiner weiteren erspielten Möglichkeit und somit auch zu keinem Torschuss.

Dies sollte sich im zweiten Verlauf auf Seiten der Weisbacher nicht bessern, Muckental erhöhte den Druck und kam immerhin zu zwei bis drei Abschlüssen, die von Torwart Steffen Grimm allesamt sicher pariert werden konnten. Lediglich in der 50. Minute war er geschlagen, nachdem der eigene Mitspieler beim Abwehrversuch unglücklich den Ball zum 1:0 ins Tor lenkte. Einzig eine herausgespielte Möglichkeit die zu einer guten Schusschance führte wurde kläglich vergeben. Somit hatte der Muckentaler Torwart, der in den letzten beiden Spielen, sage und schreibe 15 Mal hinter sich greifen musste, keinen einzigen Ball halten müssen. In der Phase in dem sich der SC Weisbach derzeit befindet musste man nun ein Aufbäumen, Entgegenstemmen ein Anrennen erwarten, doch die angereisten Weisbacher Zuschauer wurden enttäuscht. Mit solchen Leistungen wird es ziemlich schwer, den Zuschauern und dem Verein gerecht zu werden, schon gar nicht die Klasse zu halten. Nun müssen langsam Punkte eingefahren werden, am besten am 3. November beim nächsten Heimspiel um 14:30 Uhr gegen den SV Waldmühlbach.