Der SC Weisbach scheitert im Pokal- Viertelfinale an Limbach

SC Weisbach – FC Freya Limbach 0:3

Foto: O. Ihrig

(oi) Im gestrigen Pokal- Heimspiel musste sich der SC Weisbach mit 0:3 geschlagen geben, wobei das am Ende doch deutliche Ergebnis den Spielverlauf nicht so ganz widerspiegelte. Die zahlreichen Zuschauer sahen ein niveauvolles Pokalspiel, wobei sich der A- Ligist zu keinem Zeitpunkt hinter dem Kreisligisten versteckte. Das 0:1 fiel bereits in der dritten Minute nach einem leichtfertigen Abspielfehler in der Hintermannschaft, den der FC Limbach gekonnt ausnutzte. Danach hatte der SC Weisbach drei gute Möglichkeiten zum Ausgleich, die man aber allesamt vergab. In der 10. Minute lief Limbachs Stürmer alleine auf das SCW Gehäuse zu, Alexander Hess konnte abwehren. Nach einem sehenswerten Spielzug hatten die Weisbacher Anhänger bereits den Torschrei auf den Lippen, der überlegte Schlenzer von David Galm landete jedoch an der Innenkante des Torwinkels. Bis zur Halbzeit war Weisbach nun die bessere Mannschaft und hatte durch Steffen Schmitt und Dennis Weiss weitere gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Kurz vor der Pause meldete sich Limbach zurück und hätte nach einem Eckball per Kopf erhöhen können, Weisbachs Torsteher hielt erneut glänzend.

Gleich nach der Halbzeitpause hatte erneut Steffen Schmitt den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte aber am starken Limbacher Torwart. Nach einer präzisen Flanke von Ricardo Ihrig und Kopfball vom stark spielenden Ralf Schmitt zeichnete sich Limbachs Torsteher erneut aus (50. Minute). Fünf Minuten später setzte Patrick Stötzer einen Flachschuss Zentimeter neben den Pfosten. Spätestens hier wäre der Ausgleich verdient gewesen. Aber wie im Fußball so oft, erzielte Limbach mit der ersten Tormöglichkeit in der zweiten Hälfte den „Knockout“ mit einem unhaltbaren Kopfball in den Winkel. Kurz vor Ende der Partie brachte ein weiterer unnötiger Patzer in der SCW- Abwehr die endgültige Endscheidung zum 0:3.

FC Daudenzell – SC Weisbach 0:7

(oi) Weisbach war von Beginn an gut im Spiel und lies den Ball durch die eigenen Reihen laufen. Den ersten Aufreger gabs bereits in der 2. Minute, nachdem Steffen Schmitt alleine auf den Heimtorwart zulief und böse von den Beinen geholt wurde. Die fällige „Rote Karte“ blieb aus. Nach 10 Minuten dann aber das 0:1 durch Galm der nach schönem Spielzug über Bender und Ablage von Steffen Schmitt überlegt aus 18 Metern einnetzte. Das 0:2 erfolgte bereits zwei Minuten später per Kopf durch Ralf Schmitt nach Flanke von Bender. In der 17. Minute dezimierte sich die Heimmannschaft durch „Gelb-Rot“, diesmal säbelte der Torwart, der eigentlich schon nicht mehr auf dem Platz stehen durfte, Ralf Schmitt im Strafraum um. Den fälligen Strafstoß verwandelte Fuhrmann sicher zum beruhigenden 0:3. Wiederum Fuhrmann hatte in der 31. Minute das 0:4 auf dem Fuß, sein Schuss konnte jedoch noch von einem Daudenzeller Abwehrspieler auf der Linie geklärt werden. Zwei Minuten später das 0:4 durch Ralf Schmitt mit einem Abstauber nach einem Eckball. Eine Minute später bereits das 0:5 durch Bender nach Vorlage von Steffen Schmitt gegen die doch überfordert wirkende Daudenzeller Abwehr. Die erste Großchance für Daudenzell machte Alexander Hess zu nichte, nachdem der Daudenzeller Rechtsverteidiger die komplette Weisbacher Abwehr überlief. Das 0:6 fiel noch vor der Pause, wiederum durch Bender.

Nach der Pause konnte und musste der SC Weisbach nicht mehr an die Leistung der 1. Halbzeit anknüpfen. Man erschöpfte bei diesem Spielstand natürlich das Auswechselkontingent und verzettelte sich in zu viele Einzelaktionen. Daudenzell hatte in der 65. Minute noch die Chance zum Anschlusstreffer, brachte den Ball aus kurzer Distanz aber nicht über die Linie. Den Schlusspunkt zum 0:7 setzte Dustin Grimm durch einen Foulelfmeter an Fuhrmann. Der SC Weisbach zieht somit ins Viertelfinale ein, Gegner wird der FC Limbach.

Danksagung zum 36. Brunnenfest

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter uns. Der Wettergott hat es gut mit uns gemeint und uns dieses Jahr nicht im Regen stehen lassen, und so blicken wir auf ein erfolgreiches Wochenende zurück. Wir haben unzählige Hände geschüttelt, Gespräche geführt, lächelnde Gesichter gesehen und natürlich auch viele Bekannte begrüßen dürfen. Dass alles so gut funktioniert hat haben wir nicht zuletzt dem Einsatz von vielen fleißigen Händen zu verdanken. Ohne die viele tatkräftige Unterstützung hätten wir das alles nicht stemmen können. Dafür möchte ich mich im Namen des Ortschaftsrates, der FFW, den örtlichen Vereinen und dem gesamten Brunnenfestteam ganz herzlich bei ALLEN bedanken!

„Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“
Francis Baco

OV Reinhard Kessler