Waldbrunn wird Glasfaserkommune

Unentschlossene können einmalige Chance noch bis zum 12. April nutzen

(gw) Es ist geschafft. Waldbrunn hat schon vor dem Ende der Vermarktung das gesteckte Ziel von 477 überschritten und liegt aktuell bei erfassten 517 Verträgen. Da bei der BBV weitere rund 2.800 Verträge noch nicht im System sind, dürfte diese Zahl sogar höher liegen. „Das vorgegebene Ziel wurde hier bereits vorzeitig überzeugend geschafft und Waldbrunn hat seinen Teil für das seit letzter Woche erreichte kreisweite Gesamtziel geleistet. Jetzt immer noch Unentschlossene sollten daher die kommenden zwei Wochen nutzen, eine wichtige Zukunftsentscheidung zu treffen und sich rechtzeitig für einen risikolosen Wechsel mit kostenlosem Haus- und Glasfaseranschluss zu entscheiden. Denn danach wird es richtig teuer. Zudem leistet jeder Einzelne damit einen wichtigen Beitrag für die Breitbandinfrastruktur in seiner Gemeinde“, betonte BBV-Pressesprecher Thomas Fuchs.

Kreisweit verzeichnete die BBV bis zum Sonntag knapp über 16.000 Verträge. Davon waren 13.435 erfasst und liegen weitere 2.800 zur Eingabe bereit. Das Interesse an der Glasfaser ist ungebrochen und die Vertragszahlen nehmen kontinuierlich zu, nachdem das Ziel bereits erreicht wurde. In der vergangenen Woche hatte die BBV in Absprache mit dem Landkreis die Abgabefrist für Verträge mit toni-Internetprodukten bis zum 12. April, 12 Uhr‚ verlängert, um den Ansturm zu entlasten. An diesem Tag wollen der Kreis und die BBV eine Bilanz ziehen und die nächsten Schritte vorstellen.

Glasfaser: Entweder – oder – Waldbrunn muss sich rasch entscheiden

(gw) Über die Bedeutung der Glasfaser für Waldbrunn und die Men-schen hier ist in den letzten Monaten schon viel geschrieben worden. Noch fragen sich weiterhin viele, ob sie die historische Chance nutzen, da die heutigen Verbindungen ausreichen. Doch erleben wir heute schon im Pandemie-Alltag im Homeoffice, beim Homeschooling oder schlicht beim Videostreamen gewis-se Grenzen unserer Internetzugänge. Und unsere bestehenden DSL- und Vectoring-Verbindungen über Kupferleitungen werden schon bald immer deutlicher an ihre Leistungsgrenzen stoßen. Denn die für künftig noch kommenden Anwendungen, wie etwa elektronische Gesundheitsdienste, neue Filmformate und ande-res werden sich der Geschwindigkeitsbedarf und die benötigten Datenmengen stetig erhöhen.

Der Wechsel vom Kupfer zur Glasfaser wird daher über kurz oder lang für jeden erforderlich, der das Internet der Zukunft und dessen Vorteile nutzen möchte. Weiter gedacht heißt es nun für jeden von uns entweder oder! Das einmalige Angebot für einen kostenlosen Haus- und Glasfaseranschluss jetzt bis zum 31. März nutzen, oder ab April mindestens 2.000 € bei einem späteren Wechsel zahlen. Zum Glasfasernetz der BBV gibt es in Zukunft keine Alternative. Die Telekom hat sich bereits 2019 vom flächen-deckenden Ausbau hier im Kreis verabschiedet und die Vodafo-ne wird nur ihre bestehenden Leitungen modernisieren. Spätere Förderung ist völlig ausgeschlossen, da die Chance auf Glasfaser bestand.

Die BBV hat kürzlich bei ihren angebotenen toni-Interdiensten noch einmal eine Schippe draufgelegt. Den Basisdienst mit 300 Mbit/s im Up- und Download gibt es für 40 € im Monat und zeigt, zu welchen Leistungen die Glasfaser in der Lage ist. Die neue ein-monatige Vertragslaufzeit ist ein Meilenstein im Markt und macht das Risiko eines Wechsels zur Glasfaser überschaubar. Und der Wechsel zurück zum Kupfer ist ohne Probleme möglich.

Jeder Einzelne sollte sich daher noch einmal mit der Glasfaser beschäftigen und diese mit anderen Breitbandtechnologien und Angeboten im Markt, wie etwa Super-Vectoring, für seinen eige-nen Bedarf vergleichen. Nur eines sollte man dabei nicht verges-sen. Die Zeit läuft.

Unsere Kommune will ein sichtbares Zeichen für die Glasfaser setzen. In der nächsten Sitzung des Gemeinderats wird über den Anschluss unserer Liegenschaften an die Glasfaser und Verträge mit der BBV entschieden, so Bürgermeister Markus Haas.

Hier nochmal der Link zu den Downloads der Formulare

Neue sportliche Leitung beim SC Weisbach

Mit Jan Herle und Johannes Oeldorf schließen sich ab Sommer zwei neue Gesichter dem SC Weisbach an. Beide übernehmen mit Beginn der Saison 2021/22 das sportliche Ruder im kleinsten Waldbrunner Ortsteil.

Das Bild zeigt das neue Trainergespann Jan Herle (rechts) und Johannes Oeldorf (links)

(Foto: E. Zerbo)

(ez/oi) Jan Herle der das Traineramt beim SC Weisbach übernehmen wird, kommt vom derzeitigen B-Ligisten Spvgg 07 Mannheim in den hohen Odenwald. Als Spieler war er in höher klassigen Ligen aktiv, bis Ihn eine schwere Verletzung den Weg zum Trainer eröffnete. In dieser Tätigkeit konnte er beim DJK Handschuhsheim und der Spvgg 07 Mannheim Erfahrung sammeln. 

An seiner Seite wird Johannes Oeldorf als Co-Spielertrainer stehen, der ebenfalls bei der Spvgg 07 Mannheim als Spielführer gegen den Ball tritt. Beide verbindet ein gemeinsamer fußballerischer Werdegang, zudem ist er als Schiedsrichter auf Landesligaebene tätig.

Der aktuelle Spielerkader bleibt weitestgehend zusammen, und beide dürfen sich auf eine eingespielte Truppe freuen. Die Verantwortlichen des SC Weisbach gehen zuversichtlich in die kommende Saison und wünschen dem Trainergespann sowie der Mannschaft einen positiven Rundenverlauf.