SV Muckental – SC Weisbach 1:0

Eigentor beschert weitere Niederlage

scw_3d_klein(ez) Unter strömenden Dauerregen taten sich beide Mannschaften schwer ein Spiel konstruktiv aufzubauen. Überwiegend fanden die Spieleaktionen im Mittelfeld statt. Die erste Halbzeit zeigte zwei auf kämpferischer Basis spielende Mannschaften indem Weisbach in der dritten Minute das Pech hatte nachdem ein Drehschuss von Patrick Grimm vom Abwehrspieler noch abgeblockt wurde. Beide Abwehrreihen standen sicher und fingen jede Bemühung sich Torchancen zu erarbeiten frühzeitig ab, wobei die Hausherren die durchsschlagskräftigere Mannschaft war. Weisbach war zu harm- und ideenlos und kam in der ersten Halbzeit zu keiner weiteren erspielten Möglichkeit und somit auch zu keinem Torschuss.

Dies sollte sich im zweiten Verlauf auf Seiten der Weisbacher nicht bessern, Muckental erhöhte den Druck und kam immerhin zu zwei bis drei Abschlüssen, die von Torwart Steffen Grimm allesamt sicher pariert werden konnten. Lediglich in der 50. Minute war er geschlagen, nachdem der eigene Mitspieler beim Abwehrversuch unglücklich den Ball zum 1:0 ins Tor lenkte. Einzig eine herausgespielte Möglichkeit die zu einer guten Schusschance führte wurde kläglich vergeben. Somit hatte der Muckentaler Torwart, der in den letzten beiden Spielen, sage und schreibe 15 Mal hinter sich greifen musste, keinen einzigen Ball halten müssen. In der Phase in dem sich der SC Weisbach derzeit befindet musste man nun ein Aufbäumen, Entgegenstemmen ein Anrennen erwarten, doch die angereisten Weisbacher Zuschauer wurden enttäuscht. Mit solchen Leistungen wird es ziemlich schwer, den Zuschauern und dem Verein gerecht zu werden, schon gar nicht die Klasse zu halten. Nun müssen langsam Punkte eingefahren werden, am besten am 3. November beim nächsten Heimspiel um 14:30 Uhr gegen den SV Waldmühlbach.

SC Weisbach – SV Neunkirchen 1:2

Tabellenführer gastierte beim SCW

scw_3d_klein(ez) Nachdem beide Mannschaften sich mit dem nassen Boden vertraut gemacht hatten, nahmen die spielstarken Gäste das Zepter in die Hand. Durch ein enormes läuferisches Pensum war Neunkirchen in der ersten Halbzeit die klar bessere und spielbestimmende Mannschaft. SCW-Torwart Steffen Grimm konnte sich mit guten Paraden auszeichnen und seine Mannschaft vor schlimmeres bewahren. Ein berechtigter Elfmeter in der 30. Minute führte zur verdienten 1:0 Gästeführung, die bis zur Halbzeitpause anhielt.

In der zweiten Halbzeit zunächst das gleiche Bild, Neunkirchen spielte gefällig ohne sich zwingende Torszenen zu erarbeiten. Das 2:0 für die Gäste fiel in der 57. Minute nachdem ein Gästespieler aus dem Zentrum heraus einen Ball abfangen konnte und von der Strafraumgrenze erfolgreich in lange rechte Eck einschoss. In den letzten 15. Minuten musste Neunkirchen dem hohen Aufwand Tribut zollen und Weisbach kam besser auf. In der 82. Minute bediente Julian Friedrich den besser postierten Dustin Grimm der zum 1:2 verkürzen konnte. Im Gegenzug hätte Neunkirchen die Entscheidung erzielen müssen, aber der Stürmer rutschte knapp am Ball vorbei. Nun wurden die Gäste nervös und Weisbach hätte in der Schlussminute den Ausgleich erzielen können, der Ball wurde aber zweimal abgeblockt. Letztendlich und obwohl den Weisbachern ein Punkt gut getan hätte, nehmen die Gäste aus dem kleinen Odenwald verdient drei Punkte mit, da Weisbach in der Summe nicht genügend investiert hat und eine gute Viertelstunde nicht ausreicht.

Nun muss zwingend am nächsten Sonntag 27. Oktober 2013, 15:00 Uhr beim SV Muckental (am besten Dreifach) gepunktet werden um in Schlagdistanz zu bleiben.

Nachtübung der Abteilungswehren Mülben und Weisbach

FFW Waldbrunn(tb) Anfang Oktober trafen sich die Abteilungswehren aus Mülben und Weisbach zu einer gemeinsamen Nachtübung. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit zu fördern und auch die Wasserförderung über längere Wegstrecken bei einem gemeinsamen Einsatz zu üben. Beide Abteilungen rückten zeitgleich von Ihren jeweiligen Gerätehäusern aus um das Übungsobjekt in Mülben anzufahren. Als Übungsobjekt wurde ein landwirtschaftliches Anwesen in der Nähe der Ortsmitte gewählt. Der Brand der dortigen Maschinenhalle wurde als Szenario angenommen.

Die Abteilung Mülben fuhr das Brandobjekt direkt an und führte über den nahe gelegenen Hydranten einen Erstangriff mit 2 C – Rohren durch. Die nachrückenden Kameraden aus Weisbach bauten mit ihrer Tragkraftspritze eine Löschwasserversorgung vom Löschwasserbehälter im Kurpark auf. Im Normalfall hätte man nun die TS8 vom Mülbener Fahrzeug als zweite Pumpe am Brandobjekt in Stellung gebracht und mit dem Wasser aus dem Löschwasserbehälter gespeist. Da das Hauptaugenmerk der Übung jedoch auf der Zusammenarbeit und der Leistungsfähigkeit der Wasserversorgung über diese Strecke lag, legte man stattdessen jedoch ein kurzes „Wasser halt“ ein und schloss die Pumpe des Mülbener Fahrzeugs vom Hydranten ab und an die Leitung vom Löschwasserbehälter an. Im Anschluss gingen beide Wehren gemeinsam mit zwei Verteilern und 4 C – Rohren zum Ablöschen des Brandes über.

Bei der anschließenden Nachbesprechung mit einem kleinen Vesper zeigten sich beide Abteilungskommandanten erfreut über die hervorragend abgelaufene Übung und die sehr gute Zusammenarbeit. Es war auch erfreulich zu sehen, dass dank der leistungsstarken Weisbacher Pumpe bei einer Wasserförderung vom Löschwasserbehälter über diese Strecke noch deutliche Leistungsreserven übrig bleiben. Als weitere Szenarien für zukünftige gemeinsame Übungen bietet sich unter anderem das Mülbener Schützenhaus oder das Kurgestüt an, da man hierbei eine größer Entfernung und einen größeren Höhenunterschied zum Löschwasserbehälter hat.