Glasfaser: Entweder – oder – Waldbrunn muss sich rasch entscheiden

(gw) Über die Bedeutung der Glasfaser für Waldbrunn und die Men-schen hier ist in den letzten Monaten schon viel geschrieben worden. Noch fragen sich weiterhin viele, ob sie die historische Chance nutzen, da die heutigen Verbindungen ausreichen. Doch erleben wir heute schon im Pandemie-Alltag im Homeoffice, beim Homeschooling oder schlicht beim Videostreamen gewis-se Grenzen unserer Internetzugänge. Und unsere bestehenden DSL- und Vectoring-Verbindungen über Kupferleitungen werden schon bald immer deutlicher an ihre Leistungsgrenzen stoßen. Denn die für künftig noch kommenden Anwendungen, wie etwa elektronische Gesundheitsdienste, neue Filmformate und ande-res werden sich der Geschwindigkeitsbedarf und die benötigten Datenmengen stetig erhöhen.

Der Wechsel vom Kupfer zur Glasfaser wird daher über kurz oder lang für jeden erforderlich, der das Internet der Zukunft und dessen Vorteile nutzen möchte. Weiter gedacht heißt es nun für jeden von uns entweder oder! Das einmalige Angebot für einen kostenlosen Haus- und Glasfaseranschluss jetzt bis zum 31. März nutzen, oder ab April mindestens 2.000 € bei einem späteren Wechsel zahlen. Zum Glasfasernetz der BBV gibt es in Zukunft keine Alternative. Die Telekom hat sich bereits 2019 vom flächen-deckenden Ausbau hier im Kreis verabschiedet und die Vodafo-ne wird nur ihre bestehenden Leitungen modernisieren. Spätere Förderung ist völlig ausgeschlossen, da die Chance auf Glasfaser bestand.

Die BBV hat kürzlich bei ihren angebotenen toni-Interdiensten noch einmal eine Schippe draufgelegt. Den Basisdienst mit 300 Mbit/s im Up- und Download gibt es für 40 € im Monat und zeigt, zu welchen Leistungen die Glasfaser in der Lage ist. Die neue ein-monatige Vertragslaufzeit ist ein Meilenstein im Markt und macht das Risiko eines Wechsels zur Glasfaser überschaubar. Und der Wechsel zurück zum Kupfer ist ohne Probleme möglich.

Jeder Einzelne sollte sich daher noch einmal mit der Glasfaser beschäftigen und diese mit anderen Breitbandtechnologien und Angeboten im Markt, wie etwa Super-Vectoring, für seinen eige-nen Bedarf vergleichen. Nur eines sollte man dabei nicht verges-sen. Die Zeit läuft.

Unsere Kommune will ein sichtbares Zeichen für die Glasfaser setzen. In der nächsten Sitzung des Gemeinderats wird über den Anschluss unserer Liegenschaften an die Glasfaser und Verträge mit der BBV entschieden, so Bürgermeister Markus Haas.

Hier nochmal der Link zu den Downloads der Formulare

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